Kosher Haze ist ein Indica-dominanter Hybrid von Super Sativa Seed Club: dichte, harzige Blüten, ein ausgeprägt erdig-gassiges Aroma und eine Potenz, die den Hersteller selbst von einem „THC-Kraftpaket“ sprechen lässt.
Genetik & Herkunft
Kosher Haze entstand aus der Kreuzung von Karels Haze mit Kosher Kush – zwei Pflanzen, die der Hersteller seit vielen Jahren in seiner Sammlung führt. Der männliche Elternteil Karels Haze, ein preisgekrönter Haze, bringt die reichen, gassig-limettigen Haze-Aromen ein. Die weibliche Kosher Kush gilt als Favorit vieler Mitglieder des Clubs und steht für erdige, kiefernartige Noten sowie dichte, kompakte und harzreiche Blüten. Der Hersteller beschreibt die Kreuzung als „New-School“-Variante.
Aroma & Geschmack
Das Terpenprofil ist vielschichtig und sehr intensiv: erdig, kushig und fruchtig im Duft, dazu ein säuerlich-gassiger Geschmack mit Limettennote. Beim Einatmen dominiert der erdige Kush-Charakter, beim Ausatmen treten die sauren, gassigen und fruchtigen Töne hervor. Manche Nasen erinnert die Note an klassisches afghanisches Haschisch.
Wirkung
Die Wirkung beginnt energiegeladen und kann Kreativität und klare Gedanken fördern. Dieser leicht euphorische, aufhellende Teil stammt aus der Haze-Seite, während die Kush-Genetik für körperliche Entspannung sorgt. Bei höherer Dosierung kann daraus ein Couchlock werden. Bei der Potenz sieht der Hersteller die Sorte eher bei erfahrenen Konsumenten als bei Neulingen: Die Blüten erreichen im Schnitt rund 20 % THC.
Anbau & Ertrag
Im Anbau gilt Kosher Haze als unkompliziert und verzeiht Fehler; auch Einsteiger kommen laut Hersteller damit zurecht, da die Pflanze Nährstoffüber- oder -mangel schnell anzeigt. Sie wächst mittelhoch und eher buschig mit kurzen bis mittleren Internodien, indoor erreichen die Pflanzen meist 0,75 bis 1,25 m. Nach dem Umstellen auf 12/12 streckt sie sich nur moderat, die Blütezeit liegt bei etwa acht bis neun Wochen. Die dicken, dichten Blüten haben ein gutes Verhältnis von Kelchblättern zu Blättern. Unter guten Bedingungen sind indoor Erträge um 500 g/m² möglich.