Genetik & Herkunft
Gorilla Blue von Advanced Seeds ist eine feminisierte, photoperiodische Kreuzung aus Gorilla Glue #4 und DJ Short Blueberry. Der indica-dominante Hybrid verbindet das Beste beider Eltern: von Gorilla Glue das üppige Harz und die Kraft, von Blueberry die süßen Aromen und die auffällige Färbung der Blüten.
Aussehen
Die Pflanze fällt sofort auf: kräftige Stämme, breite Blätter mit dicken Fingern und sehr kurze Internodienabstände, sodass die Blüten dicht beieinander sitzen. Die Buds sind groß, kompakt und von einer dicken, klebrigen Harzschicht überzogen. Je nach Umgebungsbedingungen färben sie sich während der Blüte von tiefem Grün bis zu dunklem Violett.
Aroma & Geschmack
Im Vordergrund stehen rote Früchte und Waldfrüchte mit einer weichen, umhüllenden Süße. Beim Einatmen schmeckt Gorilla Blue intensiv fruchtig, beim Ausatmen bleibt ein lang anhaltender, angenehmer Nachgeschmack. Das reiche Terpenprofil trägt zu diesem Eindruck bei.
Wirkung
Mit einem hohen THC-Gehalt von bis zu etwa 24 % wirkt Gorilla Blue kräftig und eher sedierend. Die Wirkung ist vor allem körperlich: tiefe Entspannung und Wohlgefühl, begleitet von einer spürbar beruhigten Gedankenwelt. Eine Sorte für den Abend, weniger für den aktiven Tag.
Anbau & Ertrag
Indoor eignet sich die kompakte, säulenförmige Wuchsform gut für Methoden wie SOG, weil sie das Licht optimal ausnutzt. Zu Beginn der Blüte freut sie sich über leichtes Entlauben. Mit einer Blütezeit von 55 bis 60 Tagen passt sie in schnelle Zyklen und in den gewerblichen Anbau; der Indoor-Ertrag liegt bei 550 bis 600 g/m².
Outdoor braucht sie einen sonnigen, windgeschützten Platz und fruchtbaren Boden, Töpfe ab 40 Litern oder die Auspflanzung ins Freiland. Sie steckt Wetterwechsel gut weg und liefert pro Pflanze üppige Erträge. Geerntet wird auf der Nordhalbkugel Ende September, auf der Südhalbkugel Ende März. Die starke Harzbildung hat sie von Gorilla Glue geerbt.