Aus OG Kush und Durban Poison
Der Stammbaum führt auf OG Kush und die südafrikanische Landrasse Durban Poison zurück, bekannt wurde die Sorte in den USA. Die Details ihrer Entstehung sind umstritten, Garden Of Green spricht offen von viel Spekulation um die Herkunft. Deshalb lohnt der Blick darauf, welche Linie die einzelnen Breeder tatsächlich verwenden.
Thin Mint, Drei-Wege-Kreuzung oder Rückkreuzung
Alle Fassungen sind photoperiodisch und feminisiert, der Unterschied liegt in der Genetik. Barneys Farm, Blimburn Seeds und Nirvana Seeds bauen auf der klassischen Kreuzung aus OG Kush und Durban Poison auf und führen ihre Fassung als indicadominant. Cali Connection beruft sich auf den Thin-Mint-Phänotyp und hat dafür die Cuts OGKB und Forum miteinander kombiniert. BC Bud Depot nennt zusätzlich Cherry Kush als Elternteil, White Label Seed Company Hindu Kush und beschreibt die eigene Fassung als ausgeglichenen Hybrid. Kannabia Seeds hat eine Girl Scout Cookies noch einmal mit OG Kush gekreuzt, das Ergebnis ist eine schlanke Pflanze mit langen Seitenzweigen und Mentholnote.
Bei der Blütezeit liegen die Angaben nah beieinander: Barneys Farm nennt 60 bis 65 Tage, Cali Connection 63 bis 70, White Label Seed Company neun bis zehn Wochen. Deutlicher unterscheiden sich Wuchs und Anspruch. Barneys Farm beschreibt eine kompakte Pflanze von 1 bis 1,2 Metern indoor, White Label Seed Company eine, die in der Blüte merklich streckt und draußen bis 2,5 Meter erreichen kann. Nirvana Seeds empfiehlt die eigene Fassung ausdrücklich für Einsteiger, Kannabia Seeds rät Anfängern von ihrer ab.
Welche Linie zu deinem Platz und deiner Erfahrung passt, zeigt dir der Profilvergleich direkt darunter.