Genetik & Herkunft
Four Way von Sensi Seeds ist eine mehrfache Hybridkreuzung mit einem Verhältnis von 80 % Indica zu 20 % Sativa. Ihren Namen verdankt sie vier Genetik-Bausteinen, die über mehrere Zuchtgenerationen und wiederholtes Rückkreuzen zusammengeführt wurden: afghanische, pakistanische und indische Linien, ergänzt um Skunk #1. Als regulärer Samen liefert Four Way sowohl weibliche als auch männliche Pflanzen und eignet sich damit besonders für eigene Kreuzungsprojekte und die Samengewinnung. Die Sorte wurde bereits 1995 vorgestellt und zählt seither zu den bewährten Sensi-Seeds-Klassikern.
Aroma & Geschmack
Im Vordergrund steht ein würziges, kräftiges Aroma mit einer süßen, pfeffrigen Note. Zur Erntereife tritt zusätzlich eine erdige Komponente hervor. Im Geschmack zeigt sich Four Way süß-würzig, mit Anklängen von Erde und Skunk – ein Erbe des Skunk-#1-Elternteils.
Wirkung
Die Wirkung fällt deutlich Indica-geprägt aus: tief, umhüllend und sowohl körperlich als auch geistig beruhigend. Konsumenten beschreiben einen kräftigen, ganzkörperlich entspannenden Stone mit sedierendem Charakter.
Anbau & Ertrag
Four Way wächst kompakt und bleibt indoor mit 100 bis 180 cm gut kontrollierbar, im Freien sind bei geeigneten Bedingungen 180 bis 250 cm möglich – für einen durchschnittlichen Garten weiterhin gut zu handhaben. Mit 45 bis 60 Tagen Blütezeit zählt Four Way zu den schneller fertigen Sorten. Indoor sind rund 500 Gramm pro Quadratmeter realistisch, outdoor etwa 500 Gramm pro Pflanze. Die Pflanze braucht wenig Pflegeaufwand und liefert auch bei weniger erfahrenen Grower:innen solide Ernten; erfahrene Grower:innen können mit Supercropping und Lollipopping zusätzlich nachhelfen. Four Way gedeiht am besten in sonnigen, mediterranen Klimazonen, wächst aber ebenso zuverlässig indoor unter Kunstlicht oder im Gewächshaus.
Warum eine reguläre Sorte?
Als mehrfacher Hybrid zeigt Four Way von Pflanze zu Pflanze eine gewisse Variationsbreite in den Phänotypen – für Grower:innen, die selbst weiterzüchten oder eigene Kreuzungen ausprobieren möchten, ist genau das der Reiz: Die männlichen Pflanzen liefern den Pollen dafür, den feminisierte Sorten nicht bieten können.