Genetik & Herkunft
White Widow gilt als eine der bekanntesten Cannabissorten überhaupt und ist eng mit den Niederlanden verbunden. Entstanden ist sie aus einer Kreuzung von Brazilian, einer sativa-lastigen Landrasse, und South Indian, einer Indica aus Südindien. White Label bringt sie als feminisierte Variante heraus, die ausschließlich weibliche Pflanzen hervorbringt. Das Erbgut verteilt sich auf rund 35 % Sativa und 65 % Indica – ein ausgewogener Hybrid mit Indica-Schwerpunkt.
Aroma & Geschmack
Wer sie raucht, beschreibt den Geschmack als frisch, erdig und blumig. Je nach Phänotyp kommen würzige Kiefernnoten dazu, beim Einatmen zusätzlich eine Zitrusfrische.
Wirkung
Mit durchschnittlich rund 20 % THC ist White Widow kein leichtes Kraut. Die Wirkung setzt schnell ein und beginnt euphorisch-aufweckend, bevor sie in eine tiefe, körperbetonte Entspannung übergeht. Ungeübte Konsumenten sollten wegen der Stärke vorsichtig dosieren.
Anbau & Ertrag
White Widow Feminized ist photoperiodisch und blüht in etwa 50 bis 65 Tagen. Die Pflanzen bleiben kompakt, liefern aber Erträge, die der Hersteller als XXL einstuft. Gegen Ende der Blüte sind Blüten und Blätter so dicht mit klebrigen Trichomen besetzt, dass die Pflanze wie von einem weißen Schleier überzogen wirkt – daher der Name. Das ist zugleich das Zeichen, dass die Ernte ansteht.