White Gorilla Haze von White Label Seed Company verbindet zwei Welten: die Harzfülle von Gorilla Glue und den klaren, beflügelnden Kopf-High klassischer Haze-Sorten. Die feminisierte, photoperiodische Hybride ist überwiegend sativa-geprägt (etwa 65 % Sativa, 35 % Indica) und blüht schneller, als ihre Haze-Ahnen es vermuten lassen.
Genetik & Herkunft
Hinter der Sorte steht eine Dreifach-Kreuzung aus Amnesia Haze, Silver Haze und Gorilla Glue. Die beiden Haze-Eltern gelten als THC-starke Klassiker und liefern den sativa-typischen, anregenden Charakter. Von Gorilla Glue kommt der außergewöhnliche Besatz an harzreichen Drüsen, der bei White Gorilla Haze sämtliche Elternlinien prägt.
Aroma & Geschmack
Das Aroma bleibt während Wachstum und Trocknung dezent und entfaltet sich vor allem, wenn die Blüten zerkleinert werden. Dann tritt eine würzig-scharfe Haze-Note hervor, begleitet von Kaffee, Kiefer und Zitrus.
Wirkung
Die Wirkung ist ausgesprochen sativa-lastig: ein hoher, oft verträumt-kreativer Kopf-High, der bis ins Psychedelische reichen kann. Ein Anteil Indica hält dabei auf dem Boden. Es bleibt eine energiegeladene Sorte, die sich eher für den Tag als für den Feierabend eignet. Durch ihren dichten Trichombesatz ist sie sehr potent.
Anbau & Ertrag
Die Pflanzen wachsen zügig und bringen hohe Erträge. Draußen gedeihen sie in sonnigem, mediterranem Klima, vorausgesetzt der Oktober bleibt sonnig; auch ein Gewächshaus ist für erfahrene Naturlicht-Gärtner eine Option. Große Pflanzen brauchen wegen der schweren Blütenstände Stütze durch Netz oder Stab. Ihr volles Potenzial an Ertrag und Harz erreicht die Sorte aber meist indoor, wo SOG, ScrOG und Lollipopping gut funktionieren. Die Phänotypen unterscheiden sich in der Blütedauer; die schnellen bilden besonders feste Blütenstände, die längeren werden zu mächtigen Colas.